WSJ Blogs

Real-time commentary and analysis from The Wall Street Journal
WSJ Tech
Wie das Netz die Wirtschaft verändert

Facebook: keine Werbung mehr auf Gewalt- und Pornoseiten

Das Online-Netzwerk Facebook will künftig keine Anzeigen mehr auf Seiten mit pornografischen oder Gewalt-Inhalten zeigen. “Unser Ziel ist es, sowohl die Freiheiten des Teilens auf Facebook zu erhalten, als auch Menschen und Marken vor bestimmten Arten von Inhalten zu schützen”, teilte das soziale Netzwerk am Freitag in einem Blog-Eintrag mit. Auf Seiten, die Gewalt oder Sex zum Inhalt hätten, werde die Werbung daher eingeschränkt.

Zunächst sollen die Anzeigen manuell von den betreffenden Seiten entfernt werden. In den kommenden Wochen werde Facebook zu diesem Zweck aber ein automatisches System installieren, teilte das US-Unternehmen mit. “Wir werden einen besseren Job erledigen, indem wir sicherstellen, dass Werbebotschaften bei für die Marke angemessenen Seiten und Gruppen erscheinen”, hieß es in der Mitteilung.

Facebook hatte kürzlich mitgeteilt, dass es mittlerweile mehr als eine Million Werbekunden habe. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr seine Bemühungen um Werbekunden deutlich verstärkt. Damit reagierte es auch auf den desaströsen Facebook-Börsengang 2012. Zu dem Debakel hatten Zweifel beigetragen, ob das soziale Netzwerk aus seinen Nutzerzahlen auch finanziellen Profit ziehen kann.

afp/joc

Kommentar abgeben

Wir begrüßen gut durchdachte Kommentare von Lesern. Bitte beachten Sie unsere Richtlinien.

Über WSJ Tech

  • Apps, Crowdfunding, Cloud Computing – neue Technologien werfen die Regeln der Weltwirtschaft um. WSJ Tech erklärt technologische Trends, stellt interessante Entwicklungen vor und analysiert die wichtigsten Trends der IT-Wirtschaft.

    Die Autoren:

    Stephan DörnerStephan Dörner
    Jörgen CamrathJörgen Camrath
    Archibald PreuschatArchibald Preuschat