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Wie das Netz die Wirtschaft verändert

Wie man seine Fotos vor Facebooks neuer Suche schützt

Mehr und mehr Facebook-Nutzer kommen in den Genuss der neuen Suchfunktion Graph Search, die das soziale Netzwerk vor einigen Wochen vorgestellt hat. So wird es für immer mehr Nutzer immer leichter, Fotos zu finden.

Der Trick ist also, sicherzustellen, dass Bilder nur von den Menschen gefunden werden, die sie auch sehen sollen. Momentan ist es so, dass bei Graph Search nur Fotos auftauchen, die bereits geteilt wurden. Wenn also ein Bild so veröffentlicht wurde, dass nur Freunde es sehen können, dann ist das auch weiterhin der Fall. Aber man sollte sicherstellen, dass die geposteten Fotos auch in Zukunft nicht von jedem zu finden sind, der zum Beispiel nach „Bilder von mir“ sucht.

Ein einfaches Beispiel: Wenn man ein Foto bei Facebook hochlädt, auf dem man selbst markiert wurde, dann ist dieses auch dann noch bei Graph Search auffindbar, wenn man es von der Timeline entfernt hat. Das kann problematisch werden, wenn es „öffentlich“ geteilt wurde.

Wer ein Foto bei Facebook veröffentlicht – und dabei ist es ganz egal, ob über die Website oder eine mobile App – sollte sicherstellen, dass er das Bild nur mit seinen Freunden teilt. Das bedeutet, dass es anschließend nur von Freunden und Freunden von Freunden angeschaut und gefunden werden kann und nicht von allen Facebook-Nutzern.

Hat man es trotzdem verpasst und wurde ein Bild als öffentlich eingestellt, besteht die Möglichkeit, es nachträglich zu modifizieren. Dafür muss man einfach nur auf das kleine Symbol drücken, das wie eine Weltkugel aussieht. Hier lassen sich die Einstellungen für das Bild oder den Post auch nach dem Hochladen noch verändern.

Um mehrere Bilder auf einmal zu modifizieren, kann man den Umweg über die Aktivitätsanzeige gehen. Dort werden alle Fotos angezeigt, auf denen man markiert wurde – und die per Graph Search gefunden werden können. Hier können nachträglich auch alle jemals veröffentlichten Beiträge auf eine bestimmte Leserschaft eingegrenzt werden.

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    Die Autoren:

    Stephan DörnerStephan Dörner
    Jörgen CamrathJörgen Camrath
    Archibald PreuschatArchibald Preuschat