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Wie das Netz die Wirtschaft verändert

Apples Mac Pro bekommt Europa-Verbot

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Das lange überfällige Ende der betagten Mac Pros von Apple kommt am 1. März – aber nicht, weil Apple ein Update herausbringt. Apple muss die Verkäufe des PC in der EU stoppen, weil die Geräte nicht die Vorgaben aus Brüssel erfüllen.

Am 1. März wird eine Ergänzung der EU-Sicherheitsnorm in Kraft treten. Das Schutzgitter des Lüfters entspricht nicht der aktualisierten Sicherheitsnorm. Statt die die Schutzgitter nachzubessern hat Apple sich kurzerhand dazu entschieden den Mac Pro nicht mehr in EU-Mitgliedsländer auszuliefern.

„Apple-Händler können weiterhin sämtliches Innenleben des Mac Pro nach dem 1. März verkaufen“, heißt es in einer Nachricht an Apple-Reseller aus der das Blog 9to5-Mac zitiert. „Apple wird die letzten Bestellungen von Mac Pros von Zwischenhändlern bis zum 18. Februar entgegennehmen und vor dem 1. März ausliefern“, heißt es weiter.

Für Apple ist das Gerät, das sich ausschließlich an professionelle Anwender richtet, ein Nischenprodukt. Auf die Bilanz des Konzerns wird sich der Rückzug vom europäischen Markt kaum auswirken. Apple-Chef Tim Cook hatte bereits vergangenes Jahr angekündigt, dass Apple an einem Nachfolgemodell arbeitet. „Etwas wirklich großartiges“, lauteten damals die Worte des CEO.

Da ein neuer Mac Pro unterwegs ist, ist es für Apple vermutlich sinnvoll, den Verkauf des alten Modells in Europa nun einzustellen statt nachzuarbeiten.

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Kommentare (2 aus 2)

Alle Kommentare »
    • An dieser Aktion sieht man wie blöd und doof die EU ist.
      Wenn ich den pro aben will dann hole ich ihn mir . Auch auf umwegen.
      Ich weis auch nicht was am Schutzgitter falsch sein soll. Kann mir das vielleicht jemand sagen? Danke und gruss
      Thomas wagner
      Thwagner.cfc@me.com

    • da muss wohl der Ladenhüter noch raus… und Schuld ist die EU, nicht Apple und schon gar nicht deren Preispolitik.
      Hätte man doch auch einfach so auslaufen lassen können, auch ohne große Meldung, denn als Nischenprodukt sollte das Sein oder Nichtsein des MacPros keinerlei Auswirkungen haben um eine Pflichtmeldung für die Börse herauszugeben…

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