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Wie das Netz die Wirtschaft verändert

Auch Windows 8 kann den PC-Markt nicht retten

dapd

Rechner mit Windows 8 verkaufen sich weniger gut als PCs mit dem Vorgänger-System Windows 7 kurz nach dem Marktstart 2009. Das geht aus einer Analyse der Marktforschungsfirma Context hervor, welche die Zahlen westeuropäische IT-Händler untersucht hat.

Damit bleibt die von der Branche erhoffte Belebung des PC-Marktes durch Microsofts neues Betriebssystem aus. „Wir wissen, dass die PC-Verkäufe insgesamt in den letzten paar Monaten gesunken sind, und es sieht so aus, als ob Windows 8, anders als von vielen erhofft, diesen Trend bisher nicht stoppen kann“, sagte Context-Chef Jeremy Davies.

Im November waren 52 Prozent der verkauften PCs und Tablets mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet – bei Windows 7 waren es nach derselben Zeit nach der Einführung 57 Prozent. Vor allem Geschäftskunden sind zurückhaltend. Hier lag der Anteil von Windows-8-Rechnern bei nur 8 Prozent. Bei Windows 7 lag der Anteil dagegen bei 31 Prozent unter Business-Kunden kurz nach der Marktfeinführung von Windows 7.

Mit 3 Prozent waren nur ein Bruchteil der in Europa ausgelieferten Windows-8-Computern Tablets. Von den mit dem neuen Betriebssystem ausgestatteten Laptops waren nur 2 Prozent mir einem Touchscreen ausgestattet. Das neue Betriebssystem von Microsoft lässt sich erstmals mit der von Smartphones und Tablets bekannten Touch-Steuerung bedienen.

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