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Außerirdisch gute Siemens-Werbung

Ursula Quass/TheWall Street Journal
Der Mars-Rover Curiosity ist seit August auf dem roten Planeten unterwegs und jetzt auch auf dem Münchner Odeonsplatz – hier allerdings nicht im Auftrag der Nasa, sondern als Werbebotschafter von Siemens.

Schlechte Presse hatte Siemens in letzter Zeit genug: Pannen und millionenschwere Abschreibungen auf verpatzte Großprojekte, Spekulationen über einen deutlichen Abbau von Arbeitsplätzen zur Kostensenkung und bisweilen heftige Kritik am Management bei der Hauptversammlung. Und auch wenn Siemens zuletzt kaum jemanden davon überzeugen konnte, dass der Technikriese Großprojekte tatsächlich kann, eines beherrscht der Konzern in jedem Fall: Werbung in eigener Sache.

Am Mittwoch durften die rund 8.100 Aktionäre bei der Hauptversammlung in der Münchener Olympiahalle das mit Siemens-Spezialsoftware entwickelte Mars-Erkundungsfahrzeug „Curiosity“ bestaunen. Jetzt wird er auch dem gemeinen Fußvolk gezeigt. In zentraler Lage, mitten auf dem Odeonsplatz in der Altstadt, lockt ein Modell in Originalgröße einen Tag lang einen steten Besucherstrom zu dem rund 250 Kilogramm schweren Gefährt. Das Original ist seit dem 5. August auf dem Roten Planeten tätig und mit seinen gut 900 Kilogramm noch einmal ein ganzes Stück schwerer. Mit seinen verschiedenen Messgeräten und Werkzeugen ist es nach Siemens-Angaben der „am weitesten entwickelte Rover, der je zum Mars geschickt wurde“.

Die Siemens-Software kam dabei schon lange vorher zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe wurde das Ungetüm auf Rollen am Computerbildschirm entworfen, virtuell zusammengebaut und seine Funktionen simuliert, bevor es überhaupt einen ersten Prototypen gab. Das für einen Tag in der Münchener Innenstadt aufgestellte Modell ist eine Leihgabe der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa, die Siemens mit der Entwicklung der Software beauftragt hatte. „Wir möchten damit zeigen, was unsere Kunden mit unserer Software leisten können“, sagt ein Siemens-Mitarbeiter mit unüberhörbarem Stolz in der Stimme.

Eine Leistungsschau, die Siemens durchaus nötig hat. Schließlich steht nach den Pannen bei der Anbindung von Windparks vor der Küste und der mehrfach verschobenen Auslieferung von ICE-Zügen der neuesten Generation neben dem Projektmanagement der Münchener auch deren vielbeschworene Technologieführerschaft im Zentrum kritischer Fragen.

Nachdem „Curiosity“ schon beim Aktionärstreffen seinem Namen alle Ehre gemacht und zahlreiche Neugierige angezogen hatte, wollte Siemens das futuristische Vehikel nun auch einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen, wie der Mitarbeiter erläutert. Auch er hat den Rover heute zum ersten Mal in Originalgröße gesehen. „Er ist erstaunlich groß“, zeigt er sich überrascht.

Ein Eindruck, den viele am Odeonsplatz haben. „Ich wundere mich, dass der so groß ist“, sagte etwa Jan Opalka. Der junge Mann ist in der Mittagspause zufällig vorbeigekommen. Hubert und Gisela Mark sind dagegen extra in die Innenstadt gefahren. „Wir haben gar nicht gewusst, dass Siemens so etwas auch macht“, zeigen sie sich beeindruckt. Von der Konzern- und Aktienentwicklung sind die beiden Kleinaktionäre dagegen weitaus weniger überzeugt. „Die Aktie steigt halt nicht so toll“, kritisiert Gisela Mark. An einen Verkauf denken die beiden aber nicht. „Die lassen wir im Depot liegen, wir hoffen ja. Technisch ist Siemens ja weit vorn – wer auch sonst“, sagt sie noch und widmet sich dann wieder ihren Betrachtungen.

Auch eine ehemalige Siemens-Mitarbeiterin, die ihren Namen lieber nicht lesen will, mustert das Raumfahrzeug von allen Seiten ganz genau. „Ich bin am Heimweg von einem Seminar extra ausgestiegen und hergekommen. Meiner Kollegin war das zu viel Aufwand. Sie hat aber gesagt, ich soll mir alles gut anschauen, damit ich das morgen genau beschreiben kann“, lacht sie. Der Umweg habe sich auf jeden Fall gelohnt, schließlich habe sie sich „Curiosity“ viel fragiler und „mehr so puppenstubenmäßig“ vorgestellt. „Die Produkte bei Siemens sind ja gut, aber drumherum, wo’s menschelt, da wird’s schwierig. Die berappeln sich aber wieder, Siemens kann ja auch nicht immer oben sein“, ist auch sie für die Zukunft optimistisch.

Potenziellen Nachwuchs-Aktionären wie dem vierjährigen Paul sind solche Überlegungen ohnehin egal. Er bohrt mit seinen Fingern fröhlich in dem rund um das Gefährt aufgeschütteten Sand. Eine klare Meinung zu dem Hightech-Gerät hat aber auch er: „Der ist toll“, sagt er mit glänzenden Augen.

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Kommentare (2 aus 2)

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    • Yb0SMh imclvteeueoz

    • Cheap labor is anethema to inotvanion. Why invest in capital equipment to make labor more productive, if I can rent cheap labor to do it by hand?The Romans had the steam engine, but it was never developed because 1/3 of the Romans were slaves.How many Mexicans have been sent back? The Bush Administration has had almost zero workplace enforcement of immigration laws. It is a disgrace, but that's what you get when the Chamber of Commerce is running the country. Even if your theory is correct (and it isn't), there are more Mexicans living in the US today (June 12, 2008) than at any time in our history, so lower end properties should be selling as soon as they hit the market.Recessions are caused by excessive debt to GDP production. They always have been and always will be. Debt needs to be worked out, and that is the job of the recession.This recession is long overdue. The debt/GDP ratio is off the charts and in record territory, and we technically are not in a recession. When the GDP drops, the ratio will spike even higher.Cheap labor is always a short-term benefit, and a long term problem.HI-B visas make American sources of IT harder to come by, thus requiring the need for more HI-Bs, which disincentifies kids to want to go into IT, which makes Bill Gates lobby for more HI-B Rate this comment: 0 0

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